***** Ein Album, das Spass macht. Ja, und zwar wenn man es sich anhört. Janets Vater, ihr damaliger Manager, stellte den Herren Harris und Lewis unter anderm die Bedingung, dass dieses Album nicht wie ein Prince-Album klingen soll (was ja bei vorherigen Produktionen des Duos der Fall war, siehe Cherelle, resp. ihre Musik in der Gruppe "The Time"). Bereits der Opener "Control" präsentiert sich im damals neuen typischem Harris/Lewis-Gewand. Die Highlights bilden die Singleauskopplungen "What Have You Done For Me Lately", "The Pleasure Principle", "When I Think Of You" und die wunderschöne Ballade "Let's Wait A While". Das Album wird mit dem leicht erotischen Slow Jam-Song "Funny How Time Flies (When You're Having Fun)" beendet. Zwischendurch klingen Songs wie "You Can Be Mine" oder "He Doesn't Know I'm Alive" in Kombination mit Janets Stimme ziemlich kindlich, aber das ist nicht unbedingt so schlimm. Eine weitere Singleauskopplung, "Nasty", soll ja eher ein bisschen das "böse" Image der Frau kreieren, wobei ich das für einer der schlechteren Songs auf diesem Album halte.
Im Grossen und Ganzen ein gut gelungenes Album. |